25. Oktober 2006 - 9 Kommentare

* ich habe jetz all die tollen bilder gesehen, kann weitergehen

* wolfgang joop sieht zunehmend aus, wie pater ralph aus den dornenvögeln

* mühsamthrop; schade nur, macht etymologisch keinen sinn

* anstelle von deutschland sucht den superhund
empfehle ich
deutschland sucht das superarschloch.

* wäre: ist das superarschloch! nicht doch eine alternative?

* nein, wir vergeben termine nur an privatpatienten

* was solls, as in kiss my ass.

 
25. Oktober 2006 - 18 Kommentare

eigentlich wollte ich heute nur meiner verärgerung über katzenstreu ausdruck verleihen; um dies zu präzisieren, klumpendem katzenstreu. beziehungsweise, den herstellern von klumpendem katzenstreu einen offenen brief schreiben.

denn, nicht überall wo klumpen draufsteht hat man am ende der nahrungskette auch klumpen im katzenklo, was mich sehr sehr frustriert, denn wenn ich nichtklumpendes katzenstreu präferieren würde, dann ließe ich dies in mein kaufverhalten einfließen.

nicht klumpend, zumindest nicht ausreichend, ist der star unter den klumpstreus, biocats, nicht in der ordinär unparfümierten variante und auch nicht in der version fresh. ebenfalls nicht sinnvoll klumpend und zudem noch viel zu teuer obendrauf ist catsan. auch nicht klumpend und damit meine ich überhaupt nicht klumpend sind sämtliche biologisch wertvollen katzenstreus, die der markt hergibt und die zum teil sehr experimentell zusammengesetzt sind (heu, holzspäne, you name it, übrigens, heu klumpt schon in der natur nicht und holzspäne ebenso wenig, so you guys, it is not rocketscience, it does not do the job).

das einzige mir bekannte klumpende klumpstreu heißt thomas und ist in einem orangenen 20 liter-sack für 7,99 oiro zu kaufen, theoretisch, denn nicht nur ich scheine dies bemerkt zu haben, sondern auch jede menge katzenbesitzer in berlin. ich bin am samstag zum wiederholten male die gelackmeierte gewesen, im run auf das gute thomas-klumpstreu und musste mich mit biocats begnügen und ärgere mir seitdem die pest an den hals. wäre es bitte möglich, dass alle katzenstreuhersteller sich mit der genauen zusammensetzung des gleichnamigen produktes aus dem hause thomas befassen und hernach identisches streumaterial auf dem markt brächten, das würde mir das zusammenleben mit meinen katzen nicht unwesentlich erleichtern und meine ohnehin niedrige frustrationstoleranzschwelle früh morgens schonen und in folge dessen, sich auch positiv auf das ‘umgehen mit mir’ (aus der sicht dritter) gestalten. auch würde mir dies die jagd nach dem gewünschten produkt an wochenenden, wenn mein verdammtes auto ausnahmsweise mal nicht den dienst verweigert, elementar erleichtern. danke.

dann aber bin ich doch noch im positiven sinne abgelenkt worden, ein zufall, wenn man es genau betrachtet. in der ubahn saß mir soeben eine person mit einer b.z. gegenüber und ich konnte die schlagzeile auf dem titel (bio tröstet wowi) sehen, was selbstredend sofort meine neugier beflügelt hat, wo? warum? was sagt der arzt? wie intensiv? muss das wirklich sein? und so weiter und so fort.

ich kann aus diversen gründen leider keine b.z. kaufen, also musste ich im internetz nachsehen und die geschichte hat sich als vollkommen uninteressant herausgestellt, ABER: folgendes thema nahm mein interesse gefangen. die stiftung öko-test hat vibratoren untersucht. wäre das nicht eigentlich ein thema für die stiftung warentest? ich meine, wen interessiert denn nun wirklich der mögliche abrieb schädlichen latexmaterials des heimischen vibrators? und wie darf ich mir das vorstellen, rein wissenschaftlich, die messung des schadstoffgehaltes eines kompletten vibrators ist ja nicht mal ansatzweise höhere mathematik, oder so in der art. man schreddert das teil vermutlich und setzt es partikeltrennenden lösungsflüssigkeiten aus und unternimmt dann die umwelt und schadstoffmessungen.

wie, aber bitteschön, überträgt man die sicherlich todspannenden ergebnisse auf den ordinären alltag? ich meine mal ehrlich, geht man so als einzelperson im rahmen der schnöden alltagsanwendung denn wirklich bis zum äussersten, d.h. zur totalzerstörung und -zersetzung des heimischen luststabes. frage ich mich schon.

noch erstaunlicher ist folgendes, und da sind wir dann wieder bei öko-test, der drittbeste vibrator im ÖKO-TEST ist das modell ‘LoverVib-natur’ aus geöltem ahornholz. also wissen sie, liebe tester, wo bleibt eigentlich ihre kostenkontrolle in solchen angelegenheiten, wenn sie mir den lovervib-ahorn für 119,– oiro von der firma HartesHolz (mannmannmann, you name it) allen ernstes als sinnvollen vibrator ans herz legen möchen, dann frage ich sie, was ist denn mit einem töpfchen möbelpolitur und dem vibrator besenstil der marke obi? sagen die ja auch selber bei öko-test, je härter desto schadstoffarm.

generell empfiehlt öko-test dann noch: vibratoren nicht in der badewanne oder unter der dusche verwenden.

 
24. Oktober 2006 - 20 Kommentare

einer der döme (doms?, domse? domen?) vor dem fenster bimmelt *die gedanken sind frei*

ich glaube es hackt.

 
17. Oktober 2006 - 3 Kommentare

die regelung zur offenlegung von sogenannten nebeneinkünften der mitglieder des bundestages ist bei licht betrachtet keine offenlegung im eingentlichen sinne, sondern eine mehr (oder wie ich meine) minder ungenaue einordnung von nebeneinkünften in ein dreistufiges raster, das bei ca. 7000 euro seinen aussagewert verliert.

7000 euro pro monat nebeneinkünfte sind – nur mal am rande bemerkt – 2/3 dessen, was einer der prekarier (neusprech für verarmt) im jahr zur verfügung hat. hat der prekarier mehr ist er nur noch als normal arm und normal hoffnungslos zu bezeichnen.

ein mitarbeiter des deutschen bundestages bekommt inklusive aller leistungen (diäten, pauschalen, pensionsansprüche etc.) das zweifache jahresgehalt eines prekariers im monat, dies gerechnet ohne eventuelle nebeneinkünfte.

der herr bundestagspräsident ist seiner verpflichtung die nebeneinkünfte der mdb’s offenzulegen, gemäß den transparenzregeln, die sich der deutsche bundestag höchstselbst auferlegt hat, einstweilen nicht nachgekommen. der verfassungsrechtler von armin arnim bezeichnet dies als aufruf zum rechtsbruch.

6 millionen menschen in deutschland – mindestens – leben unterhalb der armutsgrenze, dass sind knappe 8% der gesamtbevölkerung. diese menschen verfügen durchschnittlich im jahr über die hälfte des monatseinkommens eines durchschnittlichen volksvertreters im bundestag.

dem *zweiten mann im staat* ist es wohl im namen seiner kollegen hochnotpeinlich, öffentlich bekannt zu geben, was über dieses groteske verhältnis von 614 (mdb) zu 6.000.000 (unterschicht) und den oben grob umrissenen relationen hinaus zu verärgerung führen könnte.

der herr merz, das ist der mit der steuererklärung auf dem bierdeckel und der spitzen nase, meint, dass nur so dem freiberufler (das sind neben den ich-ag’s auch die webdesigner, bäcker, dachdecker, maurer, hoch- und tiefbauunternehmer und noch so einige unternehmer mehr, der mittelstand halt) das uneingeschränkte teilhaben an der politik ermöglicht werden kann. (wie früher, in den guten alten zeiten?) die, und da zitiere ich ihn dann mal, zahl der nicht mehr in einen bürgerlichen beruf resozialisierbaren abgeordneten nähme ansonsten zu.

da hätten dann die herren politiker auch endlich mal was mit den neuen prekariern gemein.

p.s. : übrigens der spd laufen die mitglieder weg. überraschend. nicht wahr? nun werden wohl die weihnachtsgelder gekürzt oder gestrichen. und es kann zu entlassungen kommen. bleibt ja alles in der familie, nicht wahr herr müntefering?

 
16. Oktober 2006 - 21 Kommentare

muss sein, primär wegen mir und so….!

und auch weil ich jon flemming olsen (the flame) grotesk sexy finde! also eigentlich halte ich ihn für den tollsten tüpen neben lyle lovett. so.

here you go for more!

 
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