nein, so ein frauentag, da kann man sich nicht wirklich blumentechnisch dran austoben, auch wenn mir am heutigen morgen bereits ein hansel einer partei eine rose in die hand zwingen und mir zu meiner chromosomenkonstellation gratulieren wollte.
nun lese ich hier heute mit einigem erstaunen die frage, ob wir frauen im herzen nicht doch alle kleine eva hermännerinnen seien. ich muss mich doch ernsthaft wundern. was bitte hat ein (meiner meinung nach) strukturell-konservatives familien- und frauenbild mit den rechten der frauen und mädchen weltweit zu tun. welche rolle spielt die mögliche individuelle zufriedenheit mit den eigenen lebensumständen in einer westlich-industrialisierten wohlstandswelt beispielsweise vor dem hintergrund, dass 70% der ärmsten der armen frauen sind, die, obwohl sie zu 50% an der produktion von nahrungsmitteln beteiligt sind, nur 2% des landes, das sie bewirtschaften auch ihr eigen nennen? wie lange eigentlich noch, ist es hinzunehmen, dass 2/3 der weltweit geleisteten arbeitszeit und mit nur 1/10 der weltweiten bezahlung abgegolten werden dürfen. und von der gewalt, der frauen ausgesetzt sind, fangen wir garnicht erst an.
es geht heute auch um gleichberechtigung, aber in erster linie geht es um rechte, nichts diffuses, über das man selbst zu entscheiden hätte oder in der lage wäre, sondern um grundrechte, chancen, bildung, körperliche unversehrtheit und partizipation, meine damen. die frage, ob man die denn tatsächlich und wirklich wolle, die ist, offen gestanden, ein starkes stück.
ein paar tags
im froop’schen sinne (IN DEN MIXA) empfehle ich mich. bald ist auch endlich muttertag.
die doppelverdienerehe sei ein ideologischer fetisch, sagt der mützenmann aus augsburg. die mutter, die heilige, müsse sich kümmern um das kindelein. daheim, am herd. wo die romantik und der familiensinn und die werte und der frieden und schätzungsweise auch der heilige geist in trauter gemeinsamkeit nur darauf warten, endlich wieder irgendeine rolle spielen zu dürfen.
auch sei er, der pfaffe mixa, der meinung, die angebotserweiterung der aushäusigen betreuung von kindern und kleinstkindern, degradiere die frau zur gebärmaschine. ich vermute, er leitet dies nicht von dem umstand ab, dass die liebe, gute frau derzeit einfach nur noch selten bereit ist überhaupt zu gebären, weil sie mit einem arbeitsplatzverlust rechnen und den verdienstausfall fürchten muss. oder der liebe papa nicht ausreichend zaster nach hause bringen kann, dass dies zu kompensieren sei. schätzungsweise abgeschafft, im sinne des katholen, gehört die vaterbefreite liebe gute mutter, die es ja an sich schon nicht geben darf (ausser im krieg, dann in der variante witwe), einer ebenso betörenden wie zeitgemäßen logik folgend, die da wo lautet: nicht ficken, auf keinen fall ficken.
und wenn aber das ganze dummgefasele wider erwarten nicht fruchten sollte, könnte bitte jemand mal darüber nachdenken, wieder solch tolle kreuze auszuloben, vielleicht eine art ‘familienkreuz am kanthaken’, den ganzen anderen fortschrittlichen rest in der sache haben wir ja schon durch…
schnatterliese ist ein sehr arroganter Arsch
schnatterliese ist eine mir immer noch vollkommen unerklärliche geistlosigkeit
schnatterliese ist offline
schnatterliese ist wieder da
schnatterliese ist scheints schon eingeschlafen vor Vorfroide
schnatterliese ist ein wenig unwirsch
schnatterliese ist angekommen
schnatterliese ist total stumm
schnatterliese ist ca. 4 km lang
schnatterliese ist das ebenfalls gelungen
schnatterliese ist 2766
schnatterliese ist es langweilig
schnatterliese ist dann ein offizieller waffelhändler
schnatterliese ist twoday
schnatterliese ist die reinste Spaßkanone
geklaut von Sven K.
aus dem herrenklo strömt all das in unser büro, was durch die hausabwasserleitungen nicht mehr aus dem haus in die kanalisation kann, und dass was in der kanalisation sich derzeit staut strömt gleich noch mit in das büro zurück. das ist schön. das riecht gut. ich hasse diesen tag.
in meinem glückskeks steht heute: you should talk about your desires.

