hier ist meins. nehmen sie sich in acht.
was sie hier ablassen, können sie nicht
rückgängig machen und ich habe zeit.
immer!
ich kann sie im regen stehen lassen
mit ihrer blödheit
ich kann sie ernster nehmen in ihrer
dummheit, als sie je ahnten;
ich kann sie löschen - und
ich könnte sie gut leiden können!
so…..
baby, behave!
eine angelegenheit in eigener sache. von der ich mich mal wieder frage, geht denn das nur mir so? das thema? bettdecken, steppdecken, plumeaus, nennen sie es, wie sie wollen.
diese dinger sind immer, immer, immer zu kurz. meine eigene sagt zwei mal zwei meter, so. und wenn ich mir die nun wohlig unter mein kinn ziehe, oder auch mal bis zur nasenspitze, dann, ja dann bekomme ich kalte füsse.
das nervt. das ärgert. das macht böse gedanken am frühen morgen und am späten abend und auch mal zwischendurch. ich möchte dann immer auf der stelle den verantwortlichen abteilungsleiter der bettdeckenfabrik sprechen, manchmal auch nur, um ihn als punchingball zu benutzen.
nein, ich bin nicht auch nur annähernd zwei meter lang, noch nicht mal wenn ich mir die decke ü b e r den kopf ziehen würde. ich bin einhundertfünfundsiebzig zentimeter hoch und theoretisch müssten zwischen meiner oberen schädeldecke samt haut und haar noch fünfundzwanzig zentimeter bis zum bettdeckenende sein, weil, nur noch mal zum mitrechnen, einhundertfünfundsiebzig plus fünfundzwanzig macht zweihundert, ergo zwei meter.
wenn ich nun auf dem boden stehend an mir herum-messe, bis zur nasenspitze, dann reden wir aber nur von hundertsechzig zentimeter, bis zum kinn sind es übrigens wundersamer weise noch weniger. und liegend ähnelt mein körper auch keinem mittelgebirge, es geht weder steil nach oben noch wieder steil nach unten. kann ich machen, was ich will, mein füsse gucken unten raus und werden kalt.
in was für einem land leben wir denn eigentlich, wenn man sich nicht mehr auf die maße verlassen kann?
in der sonne, im sand, im liegestuhl, eine apfelsaftschorle
(oh, nein danke, kein eis). leise musik und wenig wind.
liegen, bis die sommerliche betriebstemperatur erreicht ist.
kurz vor dem siedepunkt aufstehen und gehen.
1 stunde 45 minuten. urlaub.
