16. Dezember 2005 - 8 Kommentare

horst seehofer im interview mit der berliner zeitung.

mit erstaunen nehme ich zur kenntnis, dass der herr minister, der nach eigenem bekunden für 22 oiro dinge beim albrechtdiscounter ersteht, mit denen er zwei wochen ‘hinkommt’, was auch immer das im einzelnen sein mag, dass dieser dämlack also von dem 22-oiro-budget auch fleisch kauft und isst, und es ihm gut schmecke. auch sei gammelfleisch kein massenphänomen, der bürger, also auch ich, könne sich beruhigt den 99 cent-aufschnitt einfahren. da mir persönlich bereits schlecht ist, nehme ich davon einstweilen abstand.

so.

ich behaupte darüber hinaus, wenn politiker die wirtschaft zur eigentverantwortung auffordern, ist der keks, um den es geht, bereits gegessen. nun kann man sich natürlich die frage stellen, was es denn ist, wenn lebendes fleisch gehalten und transportiert wird, wie bei uns auf dem land noch nicht einmal der müll vom grünen punkt, und totes fleisch solange gelagert wird, bis es aus verzeiflung das leben wieder anfängt. meiner meinung ist das körperverletzung, vorsätzliche nebenbei bemerkt, der minister nimmt dies zum anlass, an das gewissen der handelnden zu appellieren.

ach so ja, und die gentechnik möchte er auch befördern, er muss nur noch klären, wie beispielsweise die haftung des pollenflugs von genmanipulierten pollen zu versichern ist.

der mann ist doch selber genmanipuliert.

 
15. Dezember 2005 - 3 Kommentare

heute festgestellt.

peinlich ist: derjenige, der sich für groß hält,
aber nicht einmal die alltäglichen kleinigkeiten,
die banali- und normalitäten zustande bringt.
wirklich nett ist im detail.

das hatte ich - offen gestanden - so nicht erwartet.
lernt man eben draus. und, auch egal.

 
8. Dezember 2005 - 9 Kommentare

gestern abend, hart aber fair, wdr-fernseh.
der bundeslandwirtschafts- und verbraucherschutzminister.
ich glaube, offen gestanden, der hat eine vollmeise.
sagt der, er geht ja für 22 oiro beim albrechtdiscounter kaufen und
kann dann zwei wochen davon leben.

ausserdem isst er was auf den tisch kommt. hat er andernorts gesagt auf die frage, was er denn gern äße, der minister seehofer.

ne, völlig klar.

 
8. Dezember 2005 - kommentieren

einmal oben und unten - einmal rechts - einmal links

dazu drei termine an drei unterschiedlichen tagen zu zumal unterschiedlichen uhrzeiten.

das ist zuviel für mein gehirn und zwar viel zu viel. gemerkt habe ich mir die drei tage (montag – mittwoch – freitag), bei den zeiten schwächel ich und ob nun oben/unten/rechts oder links habe ich in der kalenderfuntion meines survivalhandys mit wasserfest/wurffest und taschenlampe abgespeichert. das hätte ich auch mit den uhrzeiten machen können, die darüber hinaus auch auf einem terminzettel standen, aber den zettel habe ich verbummelt und die zeiten sofort vergessen, zwei termine waren spät, beim ersten musste ich im nachgang noch eine stunde warten, falls was passiert, den dritten konnte ich nur insofern einordnen, als das er nicht zwischen 9 und 17 uhr war.

gestern war der zweite, der späte, termin. ich war auch ordnungsgemäß und pünktlich zugegen, dies nur weil ich übertags anrief und mir die zeit mit einem filzer auf den handrücken geschrieben habe, was ein gutes mittel zum was merken ist, denn ich weiss die zeit immer noch, 19:40. haha! wie in der schule, alles auf einen fuschzettel und was auch immer da drauf stand, hat sich dauerhaft in mein hirn gebrannt.

ach und gestern war rechts dran, muss ich mir merken, denn am freitag (zeit ist noch zu erfragen) ist logischerweise links dran und am montag war oben und unten. steht der typ vor mir und sagt, rechts. guck ich den an und frag, rechts von ihnen oder rechts bei mir. sagt er, ne rechts wo der katz das rechte bein hat (ich notiere, rechts auf meiner seite wenn ich hinter dem steh, dem patienten), nur wenn er beine wechselt, dann eben andersrum, sagt der typ. ich starre den an und denke, voll witzig der kerl. dann gucke ich den assisten an und der assistent sieht komisch im gesicht aus.

am freitag also dann links, sage ich zu dem assistenten, der mit den augen rollt und sagt, ja-hahaha- wenn nicht die beine vertauscht sind – hahaha und bring dem typ ein deo mit, da wird man ja ohnmächtig. ich sag, aber nett war der doch, sagt der assistent: und so ein spassvogel.

freitag also, 18:20 und links.

 
3. Dezember 2005 - 12 Kommentare

passt die neue klamotte perfekt, herr daniel.

shirt

claus sein hase hat bischen mehr luft im neuen hemd.

 
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