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schrub Frau Schnatterliese am 1. November 2006 um 21 uhr 33 -
sie finden st*rbucks irgendwie cool?
vielleicht denken sie noch mal darüber nach.
z.b., wie scheisse uncool das ist, tassenverhältnis gefällig? 3,-$ normaler kaffee schwarz (zahlt der kunde) zu 3 cent lohn für den pflücker, muss man echt selber wissen, ob man diesen grotesken kack unterstützt, ich in keinem fall.
in berlin können sie bei oxfam hervorragenden kaffee zu fairen preisen kaufen (das halbe pfund kostet weniger als ein grandlattedoubledecaf im st*rbucks). guten kaffee kriegen sie auch über die taz.
könn’ sie ab morgen im kino gucken.
22 kommentare zu “f*ck st*rbux!”
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Guten Morgen, Frau Popiesel. Da schließe ich mich an. Und für den Kaffe vonner taz muss man nicht mal seinen faulen Bobbes aus dem Haus schaffen. Klick klick klick. Der is lecker, der ist fair gehandelt und preislich auch okay. Oxfam kenn ich nich, ich bin aber auch nicht in Berlin. Logisch.
andreas, waiblingen für schnatterliese.de
ich bin quasi untauglich für bestellkaffee, denn das setzt eine gewisse form der vorausschauenden planung vor den kaffeekauf. aber neulich ist es mir einmal gelungen und ich war angetan vom taz.kaffee.
und da ich nahezu täglich bei oxfam vorbeikomme, just my glück.
aufregen kann ich mich aber vortrefflich über starbux, aus dem stand zu jeder tages- und nachtzeit. im sommer kam ein kollege mit einem frapputschino ins büro (ich schätze, das war eine art shake, viel eis, viel schaum) in der supergrande-variante (0,4?) für fünf, FÜNF, euro. das sind zehn, ZEHN, mark. geht’s noch?
dieses ding kostet also 10 tageslöhne eines kaffeebohnenpflückers. toller laden….
Starbucks gibt es erst seit einigen Jahren in Berlin, und ich fand es per Augenschein schon immer höchst affig. Soll zwar aus den USA kommen, aber ich hab dergleichen nie dort gesehen. Die Idee, daß ausgerechnet die Leute auf der Welt, die nun überhaupt keinen Kaffee kochen können, sowas eröffnen, ist allerdings bestechend. Sicherlich verkaufen die bei Starbucks auch gar keinen wirklichen Kaffee. (Aber da ich ohnehin weder Kaffee trinke noch je getrunken habe, ist es letztlich auch egal.)
schtarbucks schmeckt aus diversen selbstversuchen höchst bescheiden! plörre. kann man nich anders sagen. da bleibe ich lieber bei der frankfurter kaffeerösterei meines vertrauens, wo ich eine hocharomatische LM für 1,50 kriege. das gesparte geld trage ich dann gerne gegenüber bei 2001 rein
im übrigen zeichnet sich das personal gerne mal durch absolute unkenntnis seiner produkte aus. und was mir, ehrlich gesagt, am meisten auf den sender geht, ist diese englische bestellerei! dass ein muffin nicht einzudeutschen geht, ist klar, aber ich muss doch keine “tall latte white chocolate mocca decaf skim milk to go” bestellen. hallo?
Ich habe ja nun anerkanntermaßen die beste Kaffemaschin der Welt. Gerne lade ich die Popiesel und die Pollymersche zu einem oder auch mehreren, leckeren, italienischen Nationalgetränken ins Schwäbische ein. Dabei können wir gemütlich den Sockenmann beobachten und mit dem Dwarf zusammen dummschwatzen. Diese Einladung gilt unbegrenzt für immerdar. Egal bei welchem Wetter und unter welcher Regierung.
starbucks kann von mir aus jede filiale wieder schliessen, und mittlerweile sind es richtig viele. in köln fallen mir spontan vier ein. als gäbe es nicht genug cafés, in den man auch lecker kaffee trinken kann. aber nein, man muss ja wieder ketten aufmachen und alles gleich aussehen lassen. so n sch***
oh ja köln! einer wenigen Hbf, wo man bei längeren umsteigeaufenthalten leckeren kaffee bekommt!

andreas: achtung, ich nehme solche einladungen glatt ernst
Das eigentliche Problem sind ja leider die Versager, aus denen sich unsere Bevölkerung größtenteils zusammensetzt. In Stuttgart gab es vor ein paar Jahren noch keinen Starbucks und man konnte trotzdem leben, jetzt gibt es was weiß ich wie viele Filialen und in jeder einzelnen herrscht ein Dauerandrang, als ob man etwas umsonst erhielte – dabei passiert in Wirklichkeit nicht viel mehr, als dass einen dahergelaufene Rotznasen nach dem Vornamen fragen, weil die Plörre dann von einer anderen Rotznase abgefüllt wird und man so die Gelegenheit hat, einen beim Vornamen zu rufen, wenn man damit fertig ist. Was den besagten Versagern vermutlich das wohlige Gefühl vermittelt, sie wären anerkannte Stammgäste, die man schon beim Vornamen kennt, boah! (Ab dem nächsten Mal bestellen sie dann nur noch »wie immer«.)
Ein letztes Wochenende in Hamburg vorgenommener Kontrollgang hat übrigens ergeben, dass es exakt dasselbe auch noch in braun gibt: Balzac Coffee, in HH bereits alle 200 m zu finden, während es ansonsten nahezu unmöglich ist, noch ein Kaffeehaus auszumachen, in das man gerne hineinmöchte. Bestimmt gibt es auch Balzac bald überall (der gute Honoré de würde sich ja im Grab rumdrehen, das aber nur am Rand).
Nur beschweren braucht sich bitteschön keiner – sowohl Blödheit als auch Pestilenz sind dermaßen offenkundig, dass mir bloß niemand erzählen soll, das wäre schwer zu kapieren gewesen, wenn es dereinst nur noch Dreck wie diesen gibt. Gelle?
@andreas: wieso die beiden und nicht mich? is it cos i is black?
okay, dann wären wir zu viert. du schnappst dir die polly, ich mir die popiesel. dann zeigen wir denen, wo der bartel den moscht holt. o lala.
you are black? keller kohlen abstauben?
ich war ja am gestern mit dem herren buster dem ganzen tach in 1 tierpark in berlin rumgelatscht. (vorher, mittendrin und hinterher ham wa’ lecker gegessen) war auch sehr lustich. und informativ! oder besser andernrum, informativ und auch lustich.
ich halte das für 1 form von sinnvolle zusammenkunft. kann man kaffee bei trinken, auch.
(deswegen war ich auch bisschen nachlässich mit den schnippspiel…..)
hallo-wiehn-katz aus dem tierpark friedrichsfelde
(kann ich nur empfehln, den tierpark, aber mit wanderschuh, weil der ist groß und man läuft viel!!)
wieso hab ich jez eigentlich ne vision von einem aschfahlen the-return-of-the-living-semmel, der seinen black blitz mit quietschenden pneus vor der residenz der holdblonden liesl parkt und … au, das bau ich zu nem blogeintrag aus. wir lesen uns später!
Extrakt aus Kaffeebohnen nehme ich nur sehr selten zu mir, allerbeste Frau Schnatter. Der schmeckt nämlich sauer und bitter. Eigentlich ist er ungenießbar. Er wird deswegen oft mit Milch und Zucker gereicht. Nur sehr wenigen ist die Kunstfertigkeit gegeben, diesen Aufguß geschmacklich wenigstend halbwegs ansprechend herzustellen.
Die von Ihnen genannte US-Kette ist dazu ebensowenig imstande wie die andere, die Glauben machen möchte, daß Heißgetränk stamme aus San Francisco. Was nützt schon ein Termometer in der Milchkanne, wenn man irrigerweise vermutet, Milch könne in kochendheißem Zustand trinkbar sein?
Oh ja: Wenn Amerikaner glauben Kaffee verkaufen zu müssen und jede Menge Deppen mehr als dumm genug sind das Gesöff zu kaufen (wir können schbäter mal sagen: wir sind dabei gewesen und schwermütig nicken).
Dabei ist es heute einfacher als jemals korrekt gehandelten, bezahlbaren und dabei auch noch trinkbaren Kaffee zu kaufen. Ich habe ja einen Großteil meiner Jugend mit dem Trinken von ungenießbarem Nicaragua-Kaffe verbracht nur damit die Sandinisten ordentliche Gewehre hatten um sich gegenseitig zu erschießen.
Aber ihr Ost-Zoo hat schon was, werte Frau Schnatter …
herr buster, die erwähnung des Nicaragua-Kaffees hat mich schlagartig um, ääääh …., …. hmmm …. 25 Jahre (uff) zurückkatapultiert. damals in der unterstufe als mitglied der schülerzeitung endlos zeit im SV-Büro verbracht, wo die engagierten oberstüfler meistens “ökos” waren und ich mit diesen ganzen produkten, die damals nur die hardcore-ökos zu sich nehmen konnten, konfrontiert wurde. im hintergrund lief wirklich _immer_ Supertramp’s “Dreamer”, aber das ist eine andere Geschichte.
Also Frau Polly, Sie schreiben sich hier in Teufels Küche, um Kopf und Kragen und dergleichen schlimmeres: Weder waren wir „Hardcore-Ökos“ noch hatten wir - auch nur ansatzweise – ein Faible für so ein dröges Supertramp-Gezuckel das doch offensichtlich nur Mitmenschen hörten, denen sehr schlechter Stoff teuer verkauft wurde.
Nein, nein: wir haben die Welt aus den Angeln gehoben, gerettet und überhaupt grundlegend verändert. Wir haben die Achse - um die sich das bisserl Welt heute dreht – verschoben, die Geschichte wurde ganz und gar neu geschrieben. Aber die Nachgeborenen heutzutage, also nein, also wirklich: die sehen das nicht … Nein wirklich: Kein ‚Öko’ hätte so einen grauslichen Kaffee mehr als einmal getrunken!
oh frau polly, dann sind wir ja mehr oder minder gleichalt. wobei -moment - ich schon sagen muss, also vor 25 jahren war ich fast in der oberstufe, und da war zum beispiel jackson browne voll in. supertramp fand ich immer doof. acdc fand ich dufte. und diese samtenen china-sandalen und indienröcke mit glöckchen dran, meine mutter war dann immer vollkommen entsetzt….
herr buster, das mit der weltrettung kam bei mir ein bisschen später, als ich noch aktiv bei der katholischen mafia mitmischte. da war ich allerdings schon grufti und nicht mehr öko
war eine sehr interessante erfahrung.
hachherrje, ich sollte endlich diesen bestseller schreiben: “polly, the early years.” aber zuerst ist heut abend die sache mit mittag dran. vielleicht kann ich da die ganzen blöden rhetorischen mittel verbraten, die ich gerade lerne. oxymoron, asyndeton, metapher …
@frau schnatter: wir hatten vermutlich die mittelstufe zwischen uns
Frau Polly war als Grufti bei der katholischen Mafia? Sie glaubn wohl, Sie könn nem dicken alten Mann aus Bonn alles erzähln?
Wir Zappa-Fans standen damals über allen anderen. Völlig zurecht, wie ich meine.
warum muss ich jetzt an Catholic Girls denken?